Bitte das Eis nicht betreten: Lebensgefahr!

Durch die schwankenden Wasserspiegel in den Talsperren und Stauseen lösen sich die Eisflächen an den Uferkanten ab. In der Folge wird das Eis rissig und brüchig. Das Betreten der Eisflächen ist lebensgefährlich! © Foto: WoGi/Fotolia

Ruhrverband warnt vor tückischen Eisflächen auf Talsperren und Stauseen

Vom Betreten wird dringend abgeraten

Meinerzhagen An den Talsperren des Ruhrverbands haben sich vor allem auf den Vorbecken bereits Eisflächen gebildet, die sich weiter ausdehnen werden. Der Ruhrverband weist daher aus aktuellem Anlass darauf hin, dass das Betreten der Eisflächen ebenso wie das Schlittschuhlaufen auf den Stauseen und Talsperren lebensgefährlich und verboten ist.

Die Gefahr, dass eine scheinbar tragfähige Eisfläche plötzlich nachgibt, besteht grundsätzlich bei jedem See oder Teich. Bei Talsperren und Stauseen ist das Risiko jedoch besonders hoch. Denn während die Eisschicht auf einem natürlichen Gewässer immer weiter in die Tiefe vordringen und langsam einen tragfähigen Untergrund bilden kann, reißt die Eisschicht auf einer Talsperre oder einem Stausee wegen des schwankenden Wasserspiegels immer wieder auf. Durch die Risse steigt Wasser empor und bildet eine neue, dünnere Eisschicht, die bei Belastung natürlich leicht wieder brechen kann.

Das Betreten der Seen ist jedoch nicht nur leichtsinnig und gefährlich, es sollte auch aus Naturschutzgründen tabu sein. Wenn die Seen zugefroren sind, ziehen sich die Wasservögel auf die noch freien Stellen zurück. An diesen letzten „Fluchtstellen“ werden die Vögel durch den Menschen empfindlich gestört. Deshalb bittet der Ruhrverband alle Spaziergänger nachdrücklich darum, die Eisflächen an den Gewässern nicht zu betreten – und sei es nur, um Kindern kein schlechtes Beispiel zu geben.

Weitere Informationen

Ruhrverband
Kronprinzenstraße 37
45128 Essen

☎ 0201/178-1160
Telefax 0201/178-1105
mrl@ruhrverband.de
www.ruhrverband.de

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